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Olivenhain
Der Winter auf Kreta zeigt sich von seiner grünen Seite. 
Wie das unendliche Wasser des Mittelmeers in einem ständigen Prozess seine blaue Farben ändert,
so veränderlich ist die Natur an Land wie hier in diesem Olivenhain, einer unter unzählig anderen.
Der Respekt vor der Komposition der Blüten lässt den Lauf der Schritte einhalten,
Nichts und niemand soll das Miteinander von Olivenbäumen und Bodengewächsen stören.
Dieses Vorbild friedlichen Miteinanders regt an zum Einklang mit mir selbst.
Eigensinn, Unbehagen und dunkle Gefühle treten in den Hintergrund.
Vor Augen eröffnet sich die Wahrheit des Schöpfers, jetzt, hier und unvermittelt. 
Sein Plan, seine Zeit, seine Art ist ihm ganz eigen.
Und ich darf Teil dieses Ganzen werden, wenn ich die Augen öffne
an diesem Ort, an dem Wahrheit und Gerechtigkeit die Hand sich reichen,
erahne ich den Frieden, der von seiner Hände Werk ausgeht.
Nach einem steinigen Weg des Leides eröffnet er mir eine Ahnung von der Zeit, die kommen wird:

Und der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein, und der Ertrag der Gerechtigkeit wird Ruhe und Sicherheit sein auf ewig,
dass mein Volk in friedlichen Auen wohnen wird, in sicheren Wohnungen und in sorgloser Ruhe.

Jesaja 32, 18





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