Schmetterling im Frühling

Ein Problem tritt auf. Ein Schmerz stellt sich ein. Eine Unwetterfront zieht auf.
Der perfekte Zustand lässt wieder auf sich warten, verlangt unendliche Geduld, Taten ohne genug Kräfte, Lösungen, die nur schrittweise helfen.
Wie willkommen ist da ein offenes Ohr, ein vertrauter Mensch, der sich dazu gesellt, der mitfühlt und versteht.
Alleine auf sich gestellt drehen sich die Gedanken im Kreis. Eine gute Seele als Gegenüber vermag finden, was verloren, verbinden, was gelöst, ein Lächeln auslösen, das befreit.
Wie der Schmetterling auf die Blüten trifft, wie sich beide einander ergänzen, so fühlt es sich an: befreiendes Durchatmen,
gegenseitiges Geben und Nehmen, darin erfüllt sich wahres Leben.
Dafür ist Gott Mensch geworden, um zu begegnen, zu verstehen, mitzufühlen, frische Freude auslösen zu können.
Dafür ist Jesus Christus auferstanden in jener Osternacht, um Mensch zu sein und zu bleiben,
nicht für sich, sondern für eine immer wieder neue Begegnung mit der Erfahrung der heilsamen Güte Gottes.
So wie im Frühjahr das frische Grün durchbricht und die Farben wiederkehren,
so möge uns sein Wort ansprechen und immer wieder neu aufleben lassen.


Johannes 14, 19
Jesus Christus spricht: 
Ich lebe, und ihr sollt auch leben.

 

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